Kommunionkinder

Messe für unsere Kommuionkinder am 07.06.20 um 17:00 Uhr in St. Sebastian Lobberich

Marienaltäre unserer Kommuionkinder im Mai

Kommunionunterricht online

Liebe Kommunionkinder,
als Jesus in den Himmel aufgefahren ist, hat er seinen Jüngern gesagt:

„Ich bin bei Euch alle Tage, bis zum Ende der Welt!“

… und an Pfingsten, 50 Tage nach Ostern und 10 Tage nach Christi Himmelfahrt, hat er das wahr gemacht. Er hat seinen Jüngern  den Heiligen Geist geschickt.

Der Heilige Geist ist ein Teil von Gott. Er ist für uns unsichtbar. Wir können  uns ihn wie die Luft vorstellen, die  für das Leben auf der Welt nötig ist. Luft als Sturm entfaltet ungeheuer große Kräfte, sie kann uns aber auch als sanfter  Sommerwind erfrischen. In der Bibel wir der Heilige Geist deshalb auch Atem Gottes genannt. Außer als Wind wird er oft durch eine Taube symbolisiert; erinnert Euch an die Taufe von Jesus, als aus dem Himmel eine Taube (Heiliger Geist!) auf Jesus herunterkam.

An Pfingsten ist der Heilige Geist aber auch  als Feuer zu den Jüngern  gekommen und  hat ihnen Kraft geschenkt für ihren Auftrag. Danach brannte die Begeisterung für die frohe Botschaft  in ihnen wie ein warmes Feuer. Sie spürten, dass Jesus mit seiner Liebe wieder bei Ihnen war. Da konnten sie nicht mehr still bleiben. Sie wollten zu allen Menschen gehen und ihnen von Jesus erzählen.

Jesus, Du schickst uns Deinen guten Geist:

  • er macht uns  Mut, wenn wir Angst haben.
  • er gibt uns gute Ideen, wenn wir Lösungen suchen.
  • er schenkt uns Kraft, wenn wir schwere Aufgaben erledigen müssen.
  • er tröstet uns, wenn wir traurig sind.
  • er lässt uns fröhlich sein, denn wir wissen, du bist bei uns!

Wenn ihr möchtet, bastelt eine Taube und verschenkt sie!
Download Bastelanleitung Taube

In Eurem Vorbereitungsbuch steht auf Seite 46 – 48 auch etwas zum Pfingstfest und zum Heiligen Geist!

Euch allen ein frohes Pfingstfest!

Liebe Kommunionkinder,
am Donnerstag haben die Christen in aller Welt Christi Himmelfahrt gefeiert, also den Tag, an dem Jesus zu seinem Vater in den Himmel zurückgekehrt ist. Das ist 40 Tage nach seiner Auferstehung passiert. In diesen 40 Tagen hat er sich immer wieder seinen Jüngern gezeigt, er hat mit ihnen gegessen und getrunken und über Gott erzählt.

In diesem kleinen Videofilm könnt ihr Euch die Geschichte ansehen.

Bevor Jesus in den Himmel aufgenommen wird gibt er seinen Jüngern eine Aufgabe und auch ein Versprechen!

Die Aufgabe:
 „ Geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern. Tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich Euch geboten habe.“

Auch wir sollen die gute Nachricht, die Jesus uns gebracht hat, weitererzählen und befolgen, das ist unsere Aufgabe.

Das Versprechen:
„ Ich bin bei Euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“

Dieses Versprechen ruft Jesus, also Gott selbst, auch uns durch die Worte der Bibel zu. Das ist eine unglaublich gute, frohe Botschaft.

Eigentlich bräuchten wir nie mehr Angst zu haben, weil wir ja wissen, das Jesus immer bei uns ist!
Halleluja!

Schaut Euch in Eurem Vorbereitungsheft zur Erstkommunion Seite 45 an!

Gottesdienst I (Eröffnung)

Liebe Kommunionkinder, leider können wir zurzeit die heilige Messe nicht zusammen feiern. Damit ihr nichts vergesst und um Euch weiter auf Eure Kommunion vorzubereiten, wollen wir die einzelnen Schritte der Messe noch  einmal auf diese Weise wiederholen. Schaut Euch doch auch die Videoaufzeichnung der Heiligen Messe an und versucht diese mitzusprechen.

1).Kreuzzeichen

Wir beginnen den Gottesdienst mit einem Kreuzzeichen und sprechen:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen
(Mit der Hand beschreiben wir ein Kreuzzeichen von oben nach unten: von unserer Stirn zu unserem Herzen. Das ist wie eine Brücke bauen von Gott zu uns. Danach schlagen wir die Brücke von links nach  rechts, zu dem Menschen links von mir zu dem Menschen rechts von mir. Das Kreuzzeichen verbindet uns Menschen untereinander und mit Gott. Wir alle sind eine Gemeinschaft!)

2). Begrüßung

Der Priester sagt: Der Herr sei mit Euch
Wir antworten: Und mit Deinem Geiste
Wir glauben, dass der Geist Gottes und damit Gott selber jetzt und hier bei uns ist.

3). Schuldbekenntnis

Wir bereiten uns auf die gemeinsame Feier der Heiligen Messe vor, indem wir  überlegen, wann wir etwas falsch gemacht haben, ob wir jemanden mit Worten  oder Taten verletzt haben, und bereuen es vor Gott. Jesus hat uns dazu eine  Geschichte erzählt. Hört selber:

4). Kyrie

Wir begrüßen Jesus und bitten ihn um Vergebung.

Der Priester (P) sagt: Herr erbarme Dich (Kyrie eleison)
Alle (A) antworten: Herr erbarme Dich (Kyrie eleison)
P: Christus erbarme Dich (Christe eleison)
A: Christus erbarme Dich (Christe eleison)
P: Herr erbarme Dich (Kyrie eleison)
A: Herr erbarme Dich (Kyrie eleison)

5). Gloria

Gott hat uns bereits vergeben! Wir dürfen uns freuen und singen ein Lied zum Lobe Gottes!

6). Tagesgebet

Der Priester sagt: Lasset uns beten (……..)
Wir antworten: Amen (das heißt: so sei es)
Wir können im Stillen Gott sagen, was uns am Herzen liegt.

Wir haben uns nun gut vorbereitet auf das Fest, das wir mit Gott feiern wollen. Jetzt können wir Gott in seinem Wort und in Brot und Wein begegnen.

Der gute Hirte

Heute möchte ich euch die Geschichte vom guten Hirten erzählen…

Jesus hat gesagt:“ Ich bin der gute Hirte! Ich kenne meine Schafe und meine Schafe kennen mich.“
Was hat Jesus damit gemeint?
Habt ihr schon einmal einen Hirten gesehen?
Wisst ihr, was ein Hirte für Aufgaben hat?
Was passiert mit einer Herde ohne ihren Hirten?
(Vielleicht fragt ihr Eure Eltern, wenn ihr Euch unsicher seid!)

Jesus lebte damals in einem Land, in dem ein Hirte ein hartes Leben führte. Er mussten mit seinen Schafen weite Wege zurücklegen um genug Wasser und Gras für die Schafe zu finden. In dem Bergland gab es Felsspalten und Schluchten, in die Tiere hineinstürzen konnten. Dann musste ein guter Hirte das Schaf retten. Außerdem bedrohten manchmal wilde Tiere die Herde und der Hirte verteidigte seine Tiere dann… und manchmal verlief sich auch ein Schäfchen…..

Jesus ist wirklich der gute Hirte, der für seine Schafe – damit meint er uns Menschen – sorgt und sogar sein Leben gibt, um uns vor dem Tod zu retten. Jesus liebt jedes seiner Schäfchen und kennt es mit Namen! Er ist ein starker Beschützer, der uns auch in der Not nicht alleine lässt, auf ihn dürfen wir vertrauen!

Aufgabe

Bastelt zu der Geschichte doch ein Bild: nehmt ein Blatt und klebt darauf kleine weiße Wattebäusche. Wenn ihr jetzt noch einen Kopf und Beine an die Wattebäusche malt, sehen sie aus wie Schafe!… und dann fehlt da natürlich noch der gute Hirte mit dem kleinen schwarzen Schaf ….

Ihr könnt gerne die Bilder im Pfarrbüro einwerfen, wir werden sie dann aufhängen. Wenn ihr durch die Hauptpforte in die Kirche geht, könnt ihr sie dann an der Litfaßsäule sehen!

Es gibt ein sehr altes Gebet, das auch von Gott als dem guten Hirten spricht:

Du, Herr bist mein Hirte,
Du sorgst für mich!
Du bringst mich auf saftige Weiden und
führst mich zu frischem Wasser,
so dass ich keinen Durst leide.
Bei Dir kann ich mich ausruhen,
das gibt mir neue Kraft.
Auf meinen Wegen begleitest Du mich.
Weil Du, Herr, mein guter Hirte bist,
brauche ich keine Angst zu haben.
Mir kann nichts geschehen:
selbst im dunkelsten Tal bist Du bei mir.
Du beschützt und führst mich.
Glück und Segen begleiten mich nun mein Leben lang.
bei Dir darf ich immer zu Hause sein. Amen (nach Psalm 23)

(Die Grafik runterladen, ausdrucken und basteln)

Karfreitag (10.04.20)

Liebe Kommunionkinder,

Normalerweise hätten wir zusammen eine Kreuzwegandacht mit unserem Herrn Pastor Puts gehabt, aber auch das ist dieses Jahr leider nicht möglich. Deshalb schicken wir Euch den Kreuzweg nach Hause:

Wir haben eine Videoaufnahme von Bildern in unserer Kirche für Euch gemacht und erzählen Euch, wie Jesus gestorben ist.

Nehmt Euch heute, am Todestag Jesu Christi, die Zeit Euch den Kreuzweg in Ruhe anzuschauen, am besten mit Euren Eltern.

Leidenskreuz selber basteln

Wenn ihr möchtet, könnt ihr ein kleines Leidenskreuz selber basteln.
Dazu nehmt ihr zwei Stöckchen von ungefähr 20 cm und 10 cm Länge und legt sie kreuzweise übereinander. Ihr bindet sie da, wo sie sich überkreuzen, aneinander mit einem dicken roten Faden (Vielleicht helfen Euch da Eure Eltern).
Anschließend umwickelt ihr die Enden ebenfalls mit je einem roten Faden.
Die roten Fäden steht für die Wunden, die Jesus an Händen, Füssen und in die Seite bekommen hat, als er gekreuzigt wurde. Wer möchte, kann mit einem kleinen, weichen Ast eine Krone winden und oben am Kreuz befestigen. Steckt das Kreuz nun in einen kleinen Blumentopf und pflanzt etwas Kresse hinein (gießen nicht vergessen!)… oder stellt es in einem Blumentopf.

Schreibe einen Brief an Jesus, oder male ein besonders schönes Bild für ihn, um ihm deine Freundschaft zu zeigen. Den Brief und/oder das Bild, stecke dann in einen Briefumschlag und schreibe darauf:

POST FÜR JESUS und wirf den Briefumschlag dann in Breyell oder Schaag im Pfarrbüro bis Samstag ein oder bei Familie Bayer in der Krüchtens Str. 15. Wir werden die Briefe dann in die Kirche bringen.

Gebet:
Jesus, du bist in deinem Leben für andere da gewesen, du hast die Menschen geheilt, ihnen von Gott erzählt und ihnen Mut gemacht. Du liebst die Menschen so sehr, dass Du bereit bist für sie zu leiden und zu sterben um für uns den Tod zu besiegen. Deine Liebe ist so unfassbar groß!
Ich bin froh, dass Du auch mein Freund bist. Lass unsere Freundschaft wachsen und meinen Glauben gross und stark werden. Amen

 
 
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