Die Sternsinger

Als Sternsinger bezeichnet man drei als Heilige Drei Könige gekleidete Menschen, die in der Weihnachtszeit vom 25. Dezember bis zum 6. Januar und teilweise auch darüber hinaus Geld für wohltätige Zwecke sammeln. Der Brauch ist ab dem 16. Jahrhundert nachweisbar.

Das Sternsingen findet heute vorrangig von katholischen Gemeinden organisiert statt. Die Sternsinger sind oft Kinder und Jugendliche, heute meist in Begleitung eines Erwachsenen, die vom 27. Dezember bis zum Dreikönigsfest am 6. Januar, bzw. dem darauffolgenden

Wochenende als Heilige Drei Könige gekleidet von Haus zu Haus ziehen.
Sternsinger werden von der jeweiligen Pfarrgemeinde ausgesandt. Oft findet eine Aussendungsfeier in einem Gottesdienst statt. Den Menschen, die ihnen die Tür öffnen oder einlassen, singen die Sternsinger Lieder, sprechen ein Gebet oder sagen ein Gedicht auf. Dann schreiben sie an die Haustüren oder die Türbalken mit geweihter Kreide die traditionelle Segensbitte C+M+B mit der jeweiligen Jahreszahl.

Die Bedeutung der Buchstaben C, M und B wird spätestens seit den 1950er Jahren als Abkürzung der lateinischen Worte „Christus mansionem benedicat” (= „Christus segne dieses Haus”) gedeutet. Die Inschrift soll den Segen Gottes auf das Haus und seine Bewohner herabrufen und sie vor Unglück schützen.
Die Sternsingeraktion wird auch “Aktion Dreikonigssingen” genannt und ist weltweit die größte organisierte Hilfsaktion von Kindern für Kinder.

Mehr zu Geschichte und Brauchtum des Sternsingens lesen Sie auf der Internetseite:
http://de.wikipedia.org/wiki/Sternsinger

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