Nigeriahilfe

Hilfe, die ankommt - Nigeria Hilfe

Seit vielen Jahren besucht Father Joe Ekpo regelmäßig im Sommer unsere Pfarrgemeinde St. Lambertus Breyell.

Er lebt und arbeitet in Chicago/USA als Priester und Lehrer und stammt aus Nigeria. Durch seine Arbeit in Chicaco und durch andere hilfsbereite Menschen unterstützt Father Joe das von seiner Mutter Mary Ann Ekpo gegründete Waisenhaus und unterstützt die Armen und Kranken in seinem Heimatdorf.

Unsere Pfarrgemeinde hilft Father Joe gerne hierbei. So konnten wir auch in diesem Jahr den Spendenerlös anlässlich des gemeinsamen Beisammenseins am Erntedanksonntag im Regenbogensaal, bei dem wieder Suppe, Kaffee und Kuchen angeboten wurden, Father Joe für seinen Arbeit in Nigeria zukommen lassen.

Spendenkonto

Mit einer monatlichen Spende können wir die Hilfe ausweiten und zeitnah bedürftigen Menschen helfen.

Einzahlungen bitte auf das Konto der
Pfarrgemeinde St. Lambertus Breyell:

Sparkasse Krefeld
IBAN: DE44 3205 0000 0015 0541 41
Verwendungszweck: Nigeria-Hilfe

Spendenquittungen werden gern erstellt. Wenden Sie sich hierzu bitte an das Breyeller Pfarrbüro.

Patenschaften

Mit einer monatlichen Patenschaft könnten wir Father Joe noch mehr unterstützen bei:

  • Der Unterhaltung des Wohnhauses für Waisenkinder. Benötigt werden Essen, Kleidung, Schulutensilien.
  • Der Sicherstellung der Wasserver-sorgung. Durch schmutziges Wasser erkranken sehr viele Menschen.
  • Der Behandlung von Augenkrank-heiten, die durch Verwendung von Chloroquin als billigstes Ersatz-Medikament zur Behandlung von Malaria entstehen.
  • Der Finanzierung der Prophylaxe-behandlung gegen Malaria.
    (25 Cent/ Person für zwei Wochen)
  • Der Unterstützung der eingerichteten Nähschule. Die jungen Frauen erlernen das Schneidern und Nähen und können so zum Lebensunterhalt beitragen.
  • Der Errichtung von angemessenen Unterkünften aus Stein.
  • Der Behandlung von vielen anderen Krankheiten und Unterernährung.

Mittlerweile kommen jeden Tag ca. 300 Menschen aus mehr als 20 km Entfernung zu seinem Haus sobald sie erfahren, dass er in Nigeria ist. Sie kommen frühmorgens und warten bis spät in der Nacht darauf, mit Father Joe reden zu können. Oft so lange, dass er sie bittet, den gefährlichen Weg nach Hause in der Dunkelheit nicht mehr anzutreten, sondern bis zum Sonnenaufgang zu bleiben. Für ihn ist dann an mehr als zwei Stunden Schlaf nicht zu denken.

Bitte lass mich nicht sterben. Du bist meine einzige Hoffnung.

Sätze, die ihn sehr betroffen machen, da er weiß, er kann nicht allen helfen, die zu ihm kommen.

Die Versorgung mit dringend nötigen Medikamenten ist für viele Menschen in Nigeria nicht bezahlbar. Ein Besuch beim Arzt oder eine Behandlung im Krankenhaus muss sofort bezahlt werden. Father Joe schließt mit den Ärzten und Krankenhäusern Verträge, die versichern, dass er die Behandlungskosten bezahlen wird. Gelingt ihm dies nicht, so werden die Menschen nicht behandelt und sterben an ihren Krankheiten.
Wir hoffen auf Ihre Unterstützung und bedanken uns ganz herzlich.

Wie alles begann

Um 1970 begann seine Mutter, Mary Ann Ekpo, während des Biafra-Krieges damit, Waisenkinder in ihr Haus aufzunehmen, für sie da zu sein, sie zu verpflegen, zu kleiden, für ihre Gesundheit zu sorgen.
Im Laufe ihres Lebens kamen immer mehr Kinder hinzu. Heute leben 20 Kinder in diesem Haus.

Als Mary Ann Ekpo 2008 starb, gelang es Father Joe neben Rosemary Idungafa als Pflegemutter die beiden Helferinnen Cornelia Akpanobong und Baby Peter einzustellen. Sie werden von ihm unterstützt und bezahlt.

Anlass zur Freude: Der Sonntagsgottesdienst in der Gemeinde
Frauen und Mädchen in festlicher Dorftracht

Errungenschaften durch Father Joes Einsatz

Die Trinkwasserversorgung im Land ist sehr schlecht.
Zugang zu sauberem Trinkwasser (seit 2010 ein offizielles Menschenrecht der UNO) besitzt nicht einmal jeder zweite nigerianische Bürger.

Vor 2003 gab es in IKOT ADA UTOR keine Versorgung mit fließendem Wasser. Die Menschen mussten einen langen Fußweg für ihr Wasser zurücklegen. Durch Father Joes Einsatz haben nun alle Menschen die Möglichkeit, sich im Dorf mit Wasser zu versorgen.

Daten und Fakten zu Nigeria

Nigeria ist mit Abstand das bevölker-ungsreichste Land Afrikas und ver-sucht sich nach Jahren der Militär-diktatur an seiner Demokratisierung und wirtschaftlichen Entwicklung.

Nigeria konnte seine reichen Erdöl-vorkommen aufgrund von Korrup-tion bisher nicht zur erfolgreichen Armutsbekämpfung nutzen.

Es ist ein Land mit großer kultureller Vielfalt: Im ganzen Land werden 514 verschiedene Sprachen gesprochen. Außerdem sind hier zahlreiche westafrikanische Religionen anzu-treffen

Allerdings herrschen auch oftmals mit Gewalt ausgetragene ethnische Konflikte zwischen dem muslimischen Norden und dem mehrheitlich christlich-animistischen Süden.

Einwohner: ca. 200 Millionen.

Die Lebenserwartung beträgt:
51,3 Jahre bei den Männern
51,7 Jahre bei den Frauen.

Hauptstadt: Abuja

Father Joe´s Heimatdort

IKOT ADA UTOR
liegt ca. 25km östlich von der Stadt Aba.

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