Kolping-Berichte

Erlebnisreiche Tage im und um das Markgräflerland

Reisebericht der Kolpingsfamilie Schaag

Ziel der diesjährigen Fahrt der Kolpingsfamilie Schaag war Schallstadt in der Nähe von Freiburg.

In der Frühe des Sonntags startete die Reisegruppe mit 56 Teilnehmern ab Turnhalle Schaag und Dülkener Straße in Breyell. Zunächst führte die Fahrt in die rheinland-pfälzische Stadt Speyer um bei einem Stadtrundgang eine der ältesten Städte Deutschland näher zu erkunden. Hier wurden durch die beiden Gästeführer interessante geschichtliche und aktuelle Informationen vermittelt. Natürlich durfte auch ein Besuch am und im Kaiser- und Mariendom, der größten erhaltenen romanischen Kirche der Welt, nicht fehlen. Sehr beeindruckt waren die Teilnehmer von der mächtigen Domkirche, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt.

Nach einer guten Mahlzeit in einem nahe gelegenen Wirtshaus ging die Fahrt mit dem Bus der Firma Pelmter, Nettetal, weiter zum Hotel „Zum Ochsen“ in Schallstadt. Hier erwartete man die Reiseteilnehmer und begrüßte sie mit einem Glas Sekt. Nachdem man die Zimmer bezogen hatte wurden die Teilnehmer beim Abendessen verwöhnt.

Als sich die Reiseteilnehmer am Montag am Frühstücksbuffet gestärkt hatten stand eine Tagesfahrt in den Süd-Schwarzwald auf dem Programm. Zunächst führte die Fahrt zum „Hausberg von Freiburg – dem Schauinsland“. Mit der Gondel wurde die 3.600 Meter lange Fahrtstrecke auf eine Höhe von 1.284 Meter gemeistert. Der Blick aus der Gondel reichte in die Rheinebene, den Kaiserstuhl bis in die Vogesen. Nach einem kurzen Aufenthalt, bei herrlicher Sicht bis in den Schwarzwald, ging die Fahrt mit dem Bus weiter. Norbert Lies, der den Bus gut und sicher steuerte fuhr mit den Teilnehmern nach Todtnau und St. Blasien. Unterwegs wurden die Reisenden von der Gästeführerin Renate immer wieder auf Besonderheiten hingewiesen und bekamen Erklärungen zur historischen und geschichtlichen Entwicklung. In St. Blasien wurde der Dom mit der mächtigen Kuppel besichtigt, der bei den Besuchern einen nachhaltigen Eindruck hinterließ. Weiter führte die Fahrt vorbei am Schluchsee und weiter zum Titisee. Hier wurde eine Kaffeepause eingelegt, bei der natürlich ein Stück „Schwarzwälder Kirschtorte“ nicht fehlen durfte. Anschließend führte die Fahrt weiter durch das „Höllental“ wieder zum Hotel, wo am Abend ein vielfältiges Grillbuffet bereit stand.

Am Dienstag führte die Fahrt in den Elsass. Mit dabei war wieder die Gästeführerin Renate, die an allen Tagen mit Rat und Tat zur Verfügung stand und sehr viel Geschichtliches und „über Land und Leute“ zu berichten wusste. So war es auch in der wohl bezauberndsten Kleinstadt Europas, Colmar. Beeindruckend waren die vielen, mit Blumen geschmückten Kanäle und die Fachwerkhäuser. Einige Teilnehmer erkundeten diese, weitestgehend in den Weltkriegen verschont gebliebene Stadt, bei strahlendem Sonnenschein zu Fuß, andere fuhren mit einem Bähnchen durch die Kopfsteingepflasterten Gassen. Weiter führte die Tagesfahrt nach Riquewihr, im Herzen der Elsässer Weingegend. Die Hauptstraße mit den vielen z.T. mit Rebstöcken und Blumen geschmückten Fachwerkhäusern und dem imposanten Stadttor begeisterte die Reiseteilnehmer. Viele verkosteten in einer kleinen Gartenschänke ein Glas Wein oder Elsässer Spezialitäten. Weiter führte die Tagesfahrt nach Kaysersberg, mit der historischen Altstadt, bevor es wieder zurück zum Hotel ging. Hier wurde am Abend ein wohlschmeckendes Menü serviert. Danach zeigte ein redegewandter Bäcker den Teilnehmern wie gute „Schwarzwälder Kirsch-Kuchen“ hergestellt werden, die später von allen verkostet wurden. Dazu nutzte er die Unterstützung von einigen Teilnehmern.

Das Markgräflerland, die nähere Umgebung, wurde am Mittwoch besucht. Zunächst führte die Fahrt in den schönen Kurort Badenweiler. Nach einem Bummel durch den botanischen Kur- und Schlosspark führte die Halbtagesfahrt weiter in das kleine Städtchen Staufen. Der mittelalterliche Altstadtkern um den Marktplatz und das historische Rathaus wurden bei einem Spaziergang erkundet bevor die Fahrt wieder zum Hotel führte. Nach einer kleinen Mittagspause brachte Busfahrer Norbert Lies die Teilnehmer auf den mit Reben bepflanzten Batzenberg. Hier hatte ein Winzer für das Hotel alles für eine Weinprobe hergerichtet. Bei strahlendem Sonnenschein und im Schatten einiger Bäume konnten die Teilnehmer in geselliger Runde vier Weine bei Brot und Wurst verkosten. Dabei erhielten sie durch den Winzer interessante Informationen zur Weingeschichte, zur Lage und Herstellung der Weine. Zurück im Hotel wurde wieder ein schmackhaftes Abendessen serviert.

Die Tagesfahrt am Donnerstag führte wieder in den Elsass zu einer der schönsten Städte der Welt, Straßburg, mit den zahlreichen EU-Institutionen wie z.B. Europaparlament und Europarat. Zunächst führte der Weg zum berühmten Straßburger Münster mit den Glasmalereien, der Fensterrose, sowie der prachtvollen Silbermannorgel und der Astronomischen Uhr, die leider eingerüstet war. Auf dem Münsterplatz mit den zahlreichen malerischen Fachwerkhäusern fiel insbesondere das reich verzierte Kammerzellhaus auf. Anschließend erkundete man Straßburg bei einer Bootsfahrt auf der Ill. Über Kopfhörer wurden viele interessante und sachdienliche Hinweise vermittelt. Mit vielen Eindrücken bestieg man wieder den Bus und besuchte den Odilienberg mit dem Kloster, in der die Schutzpatronin des Elsass, die Heilige Odilia verehrt wird. Sehr beeindruckt waren die Teilnehmer von der mächtigen Klosteranlage mit den reich verzierten Kapellen. Bevor die Fahrt weiter durch das Gebiet des Kaiserstuhls ging, stärkte sich die Gruppe bei französischem Gebäck und Kaffee. Beeindruckt von der Landschaft und der kleinen Weinorte des Kaiserstuhls kehrten die Teilnehmer wieder zum Hotel zurück. Hier hatte der Koch für den Abend ein pikantes Kalt-Warm-Buffet vorbereitet von dem geschlemmt werden konnte. Anschließend spielte ein Musiker und Alleinunterhalter zum Tanz auf.

Am Freitag stand eine Tagesfahrt durch den mittleren Schwarzwald auf dem Programm. Der Bus durchfuhr die Orte Elzach und Gutach bevor man nach St. Peter im Schwarzwald kam. Hier konnte leider die schöne Barockkirche nicht besichtigt werden. So fuhr man kurzerhand weiter zur Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Märgen mit dem schönen Marien-Gnadenbild. Ein weiterer Besichtigungspunkt war die größte Kuckucksuhr der Welt in Schonach. Viel Interessantes wusste die Gästeführerin Renate auch über die weiteren Orte im Schwarzwald, Schönwald, Furtwangen und St. Georgen sowie Triberg, mit den bekannten Wasserfällen, zu berichten, bevor sie sich von der Reisegruppe verabschiedete. Zurück durch das bekannte Glottertal kamen die Teilnehmer wieder zum Hotel. Hier wartete ein köstliches 5-Gang Menue auf die Reisegruppe.

Der Samstag war der Busfreie Tag. So fuhren die Teilnehmer, gut gestärkt am Frühstücksbuffet, mit der Bahn nach Freiburg. Dort wurden sie vom Gästeführer Rainer erwartet, der bei einem Stadtrundgang viel interessantes über die Schwarzwaldhauptstadt mit der historischen Altstadt zu berichten wusste. Natürlich fehlte auch ein Besuch des Wahrzeichens der Stadt, dem Freiburger Münster mit seinem 116 Meter hohen Westturm nicht. Der schöne Wochenmarkt mit herrlichen Blumenständen sowie weitere Sehenswürdigkeiten wurden dann in kleinen Gruppen erkundet bevor die Bahnfahrt zurück zum Hotel führte. Dort erfreute die Schallstadt-Wolfenweiler Volkstanzgruppe nach dem Abendessen die Reiseteilnehmer mit Lied- und Tanzdarbietungen.

Am Sonntag war der Rückreisetag. Nach dem Frühstück bedankte sich Manfred Selder für die Reiseteilnehmer bei Maria und Paul Syben, die diese Reise wieder gut vorbereitet und organisiert hatten. Anschließend wurden die Koffer verladen und die Teilnehmer besuchten eine Wort-Gottes-Feuer in der nahe gelegenen St. Blasius Pfarrkirche. Paul Syben, der dem Gottesdienst vorstand, knüpfte in seiner Ansprache an die Worte Jesu an: „Kommt mit und ruht ein wenig aus.“ Er sprach davon, dass viele sich keine Ruhezeiten gönnen und über Hektik und Stress klagen. Dann regte er an, immer wieder Zeiten der Ruhe und Entspannung zu suchen und den Sonntag als arbeitsfreien Tag auch zur Ehre Gottes zu nutzen. Man möge auch die positiven Erlebnisse der Reise als schöne Erinnerung mit nach Hause zu nehmen und davon zehren. Unterstützt wurde er durch Marie-Theres Siemes, Gisela und Manfred Selder, Doris Hommes und Gaby Thönißen, die Lesungs- und Fürbittentexte vortrugen. Musikalisch wurde der Gottesdienst durch Friedhelm Hommes an der Orgel verschönert.

Anschließend wurde die Rückreise angetreten bei der Paul Syben herzliche Worte des Dankes an den Busfahrer Norbert Lies für die gute Fahrt und an Peter Thönißen für den Service an Bord, sowie an alle Teilnehmer für das harmonische Zusammensein richtete. Gegen Abend erreichten die Teilnehmer wieder ihre Heimatorte.

Paul Syben

Kolping-Reise nach Abtenau im Salzkammergut
vom 01. bis 08.Sept. 2019

Sonntag, den 01.09.2019

Am Sonntagmorgen um 4.30 Uhr war Abfahrt in Richtung Süden zum „Bauernherbst im Lammertal/Salzburger Land“.

Bei der Firma Bus-Reisen Pelmter, die schon mehrere Fahrten für die Kolpingsfamilie Schaag unter Leitung von Paul Syben durchgeführt haben und dem Fahrer Norbert, waren wir in guten Händen. Mit einer Morgenandacht  und Reisesegen begannen wir unsere Reise. Bei der zweiten Pause auf einem Autobahn-Rastplatz verletzte sich leider eine Teilnehmerin, die sich am Abend in Abtenau noch in ärztliche Behandlung begeben musste. Die Fußverletzung war leider so schwer, dass sie in der Nacht noch operiert werden musste und bis Donnersstag im Krankenhaus lag. Von dort wurde sie dann am Donnerstagmorgen mit einem Krankenwagen nach Hause gebracht. Es tat uns allen sehr leid.

Gegen 17.30 Uhr erreichten wir unser Hotel POST in Abtenau. Wir wurden sehr herzlich von Familie Windhofer und Frau Margret empfangen und nach Zimmerbezug wurden wir mit einem köstlichen Welcome Galadiner verwöhnt. Auf dem Marktplatz spielte noch die Trachtenmusikkapelle Abtenau, die viel Zuspruch fand. Es war ein langer Tag und alle waren müde und verlangten nach Bettruhe.

Montag, den 02.09.2019

Es regnete und die vorgesehene Tour ins Berchtesgadener Land wurde verschoben. Mit unserem Reiseführer Jupp ging es auf eine Seen-Rundfahrt ins Salzburger Land. Mit sechs Bergseen und den hohen Bergen eingerahmt ist es das größte Seenhochplateau Europas. Leider hat an diesem Tag das Wetter es nicht so gut mit uns gemeint. Aber wir konnten alle geplanten Aktivitäten durchführen und schön war es trotzdem.

Dienstag, den 03.09.2019

Nach einem guten Frühstück erwartete uns die Reiseführerin Lydia.

Es ging auf die Tauplitzalm. Für unseren Fahrer nicht ganz so einfach mit den vielen Kehren. Dafür wurden wir aber mit einem herrlichen Ausblick belohnt. Mit dem Bummelzug erlebten wir einen wunderschönen Ausblick auf das Dachsteingebirge und herrlichen Ausblick auf Seen. Es war richtig lustig. Abends gab es im Hotel Wirtshausgaudi mit Blasi. Wir haben viel gelacht.

Mittwoch, den 04.09.2019

Morgens besuchten wir den Ort  HEILIGENBLUT mit der berühmten gotischen Wallfahrtskirche .Danach gings in Serpentinen zum Großglockner – 3.797 m, der höchste Berg Österreichs –  hoch. Einmalig, wunderschön und bei herrlichem Sonnenschein konnten wir diesen Ausblick genießen.

Auf 2.260 m hoch liegt die  Franz-Josef-Höhe, wo viele einkehrten.  Diesen klaren Blick auf die Bergwelt hat man vielleicht fünfmal im Jahr lt. Reiseleiterin Lydia. Unterwegs galt es noch die Murmeltiere zu beobachten. Abends gab es im Hotel ein Galabuffet. Sehr lecker, reichhaltig und gut.

Donnerstag, den 05.09.2019

Heute hatten wir unseren busfreien Tag. Jeder konnte sich von den vielen Angeboten etwas aussuchen. Viele fuhren mit dem Planwagen zur Wandalm mit Einkehr. Wieder andere zum Kargogel, der Hausberg Abtenaus. Andere fuhren noch ins Salzbergwerk nach Hallein oder machten einen Rundgang durch Abtenau.  Auswahl war genug. Abends gab es Unterhaltung mit Tanz. Unser Kellner Dragan hat zur guten Stimmung mit viel Humor und Blödsinn  beigetragen.

Freitag, den 06.09.2019

Heute ging es nach Salzburg. Vorher hatten wir noch die Gelegenheit zu einer Messfeier in der Wallfahrts-kirche Maria Plain, mit dem Gnadenbild „Maria Trost“. Zur Krönung und Rettung  des Gnadenbildes schrieb W.A. Mozart die Krönungsmesse. Salzburg ist immer wieder eine Reise wert. Mit seinen herrlichen Plätzen, den kleinen Gassen den wunderschönen Gebäuden lädt die Stadt zum Verweilen ein. Es war wieder ein schöner Tag.

Samstag, den 07.09.2019

Zum Berchtesgadener Land am Fuße des Watzmann ging es heute, nicht gerade das schönste Wetter für eine Schifffahrt auf dem Königsee. Wir haben aber die Überfahrt zur Kirche St. Bartholomä aus dem Jahre 1134 durch das Echo des Trompeters als einmalig genossen. Zur Kaffeezeit waren wir wieder im Hotel. Dort wartete frisch gebackener Apfelstrudel und Kaffee auf uns.

Alle wollten heute früh auf ihre Zimmer: Koffer packen. Vor dem Abendessen versammelten sich die Teilnehmer zu einem Wort-Gottes-Feier in der Pfarrkirche Abtenau bei der Friedhelm Hommes u.a. das „Ave Maria von C. Saint-Saes“ spielte. Abends gab es zum Abschied im Hotel ein Bauernbuffet mit Freibier. Morgen geht’s nach Hause.

Sonntag, den 08.09.2019

Abschied nehmen von dem schönen Ort Abtenau. Die Zeit ging so schnell vorbei. 8.00 Uhr war Abfahrt. Wir wurden vom dem gesamten Personal des Hotels liebevoll verabschiedet. Bei einer Pause gab es noch Würstchen zu Stärkung. Gegen 21.00 Uhr erreichten wir unsern wunderschönen Ort Nettetal. Mit vielen schönen guten Eindrücken ging unsere Reise zu Ende.  Dank sagen wir an dieser Stelle unserem Busfahrer Norbert, der immer für uns da war und Peter und Gaby für die liebevolle Betreuung an Bord.  Ganz besonderer Dank gilt natürlich Paul Syben und seiner Frau Maria, die diese Reise so toll geplant und organisiert haben und Paul, der uns jeden Tag mit einer Morgenandacht auf den Tag einstimmte. Für die schöne Gemeinschaft, den schönen Liedern, die immer wieder gesungen wurden möchten wir Dank sagen. Danke sagen wir auch ganz besonders unserem Herrgott, für das Erlebte und dass wir wieder heil uns gesund zu Hause angekommen sind. Möge es noch viele solcher Reisen geben. Das gebe Gott.                                                                           Bilder privat –   G. D.

 

 Zum Reiserückblick mit Vorschau auf die nächste Reise treffen sich die Teilnehmer am Freitag, 17. Jan. 2020 um 18.30h im Pfarrheim Schaag.