Bittprozessionen

    Bittprozessionen

    Bedeutung der (Bitt-) Prozessionen

    (entnommen aus wikipedia – die freie Enzyklopädie)

    Eine Prozession ist ein feierlicher Umzug in und außerhalb einer Kirche. Das Wort stammt vom lateinischen procedere = “voranschreiten” ab. Mit Liedern und Gebeten  werden Prozessionen als Gabenprozession zur Gabenbereitung, an bestimmten Feiertagen (z.B. Fronleichnam) oder als Bittprozession in bestimmten Anliegen durchgeführt.

    Eine Bittprozession, auch Bittgang oder Flurprozession genannt, ist im Christentum ein Umzug, mit dem Gottes Segen oder die Abwendung von Gefahren und Notsituationen erbeten wird. Bittprozessionen können jährlich stattfinden, aber auch situationsbedingt in besonderen Notlagen.

    Die katholische Kirche überlässt es den jeweiligen örtlichen Bischöfen, festzulegen, wann und in welcher Form regelmäßige Bittprozessionen stattfinden. Bittgottesdienste (mit oder ohne Prozession) sollen nach Möglichkeit erhalten und „alle wesentlichen Bereiche und Gefährdungen des gegenwärtigen Lebens” ins Gebet einbezogen werden. Die Bittprozessionen waren ursprünglich agrarisch ausgerichtet (sog. “Flurumgang”). Heute betet die Kirche für mannigfache menschliche Anliegen, besonders für die Früchte der Erde und für das menschliche Schaffen. Neben „Bewahrung der Schöpfung” können auch Arbeit für alle, Frieden, Brot für die Welt und Ehrfurcht vor dem menschlichen Leben Motive sein.

    In der Woche, in der das Fest Christi Himmelfahrt liegt, finden traditionell die meisten Bittprozessionen statt. Sie wird deshalb u.a. auch als Bittwoche oder Kreuzwoche – weil den Prozessionen an diesen Tagen das Kreuz vorangetragen wurde – bezeichnet.

    Ausführlichere Informationen zum Begriff der (Bitt-) Prozessionen siehe bei Wikipedia:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Bittprozession