Geistliches Wort Pastor Günter Puts

Psalm 91

1 Wer im Schutz des Höchsten wohnt, *
der ruht im Schatten des Allmächtigen.
2 Ich sage zum HERRN: Du meine Zuflucht und meine Burg, *
mein Gott, auf den ich vertraue.
3 Denn er rettet dich aus der Schlinge des Jägers *
und aus der Pest des Verderbens.
4 Er beschirmt dich mit seinen Flügeln, /
unter seinen Schwingen findest du Zuflucht, *
Schild und Schutz ist seine Treue.
5 Du brauchst dich vor dem Schrecken der Nacht nicht zu fürchten, *
noch vor dem Pfeil, der am Tag dahinfliegt,
6 nicht vor der Pest, die im Finstern schleicht, *
vor der Seuche, die wütet am Mittag.
7 Fallen auch tausend an deiner Seite, /
dir zur Rechten zehnmal tausend, *
so wird es dich nicht treffen.
8 Mit deinen Augen wirst du es schauen, *
wirst sehen, wie den Frevlern vergolten wird.
9 Ja, du, HERR, bist meine Zuflucht. *
Den Höchsten hast du zu deinem Schutz gemacht.
10 Dir begegnet kein Unheil, *
deinem Zelt naht keine Plage.
11 Denn er befiehlt seinen Engeln, *
dich zu behüten auf all deinen Wegen.
12 Sie tragen dich auf Händen, *
damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt;
13 du schreitest über Löwen und Nattern, *
trittst auf junge Löwen und Drachen.
14 Weil er an mir hängt, will ich ihn retten. *
Ich will ihn schützen, denn er kennt meinen Namen.
15 Ruft er zu mir, gebe ich ihm Antwort. /
In der Bedrängnis bin ich bei ihm, *
ich reiße ihn heraus und bring ihn zu Ehren.
16 Ich sättige ihn mit langem Leben, *
mein Heil lass ich ihn schauen.

Geistliches Wort Pastor Günter Puts 20.03.2020

non abbiate paura – habt keine Angst

(Hl. Papst Johannes Paul II)

Evangelium nach Markus 4,35–41

 

Der Sturm auf dem See

 
35 Am Abend dieses Tages sagte er zu ihnen: Wir wollen ans andere Ufer hinüberfahren.

36 Sie schickten die Leute fort und fuhren mit ihm in dem Boot, in dem er saß, weg; und andere Boote begleiteten ihn.

37 Plötzlich erhob sich ein heftiger Wirbelsturm und die Wellen schlugen in das Boot, sodass es sich mit Wasser zu füllen begann.

38 Er aber lag hinten im Boot auf einem Kissen und schlief. Sie weckten ihn und riefen: Meister, kümmert es dich nicht, dass wir zugrunde gehen?

39 Da stand er auf, drohte dem Wind und sagte zu dem See: Schweig, sei still! Und der Wind legte sich und es trat völlige Stille ein.

40 Er sagte zu ihnen: Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben?

41 Da ergriff sie große Furcht und sie sagten zueinander: Wer ist denn dieser, dass ihm sogar der Wind und das Meer gehorchen?