Wahlen der Gemeinderäte

Liebe Gemeindemitglieder,

am 6. und 7. November 2021 finden die Wahlen der Kirchenvorstände in St. Anna, in St. Lambertus und in St. Peter und Paul,  die Wahl des GdG-Rates in Nettetal (Gemeinschaft der Gemeinden)  und die Wahl des Gemeinsames Pfarreirates in unserer Weggemeinschaft statt.

WAHLEN IN SCHWIERIGEN ZEITEN – JA!
WARUM FINDEN DIE WAHLEN IN DIESEN ZEITEN STATT?
TROTZ CORONA, TROTZ „HEUTE-BEI-DIR-PROZESS“?

Diese Fragen stellen sich viele. Ja. Es gibt günstigere Zeiten zu Wahlen für den GdG-Rat, die Pfarreiräte, den Kirchenvorstand als in Zeiten von Pandemie und einer unbestimmbaren Zukunft der Struktur der GdG, Pfarreien, Kirchengemeinden.

WÄHLEN JETZT? IN DIESEN ZEITEN? JA!

Fünf gute Gründe dafür, jetzt zu wählen:

  1. Redlichkeit gegenüber den gewählten Mitgliedern der aktuellen Gremien, die für eine begrenzte Zeit Verantwortung für die Gemeinde übernommen haben, ist gefordert. Jede und jeder Einzelne muss die Freiheit haben, das Engagement mit Ablauf der Wahlperiode beenden zu können. Eine verordnete Verlängerung der Amtszeit kann und darf es nicht geben.
  1. GdG- und Pfarreirat haben ebenso wie der Kirchenvorstand teil an der Gemeindeleitung. Ihnen kommt bei der Gewährleistung und Verlebendigung des kirchlichen Lebens auf der Ebene „Kirche am Ort“ eine hohe Kompetenz und entscheidende Rolle zu. Um diese Aufgabe ausüben zu können, benötigen die Mitglieder der Räte ein Mandat, das ihnen durch die Wahl gegeben wird.
  1. Das Bistum Aachen ist geprägt von einer langjährigen und bewährten Tradition der Partizipation und der Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen in den Gremien auf allen Ebenen. Dies entspricht dem demokratischen Grundverständnis in der Gesellschaft, setzt positive Signale in der öffentlichen Wahrnehmung und soll durch die Wahlen weiter gestärkt werden.
  1. Auch im „Heute-bei-dir“-Prozess liegt das Augenmerk darauf, wie Beteiligung gestärkt werden kann. Gerade jetzt, in den anstehenden Veränderungsprozessen braucht es Menschen in den Gremien, die bereit sind, sich mit ihren Ideen einzubringen und die Kirche im Bistum Aachen mitzugestalten. Die GdG-Ratssatzung bietet eine gute und tragfähige Grundlage dafür, dass die Mitglieder auf Augenhöhe beraten und gemeinsam entscheiden können, dass sowohl die „Kirche am Ort“ als auch der größere pastorale Raum in den Blick genommen werden.
  1. Die GdG-Ratssatzung bietet flexible Lösungen für den Umgang mit den spezifischen Bedingungen der 71 GdG, die der gegenwärtigen Umbruchsituation Rechnung tragen. Durch vielfältige und individuelle Beratungsangebote der Diözesanebene werden die Verantwortlichen in den GdG bei der Organisation und Durchführung der Wahlen sowie bei der Herausforderung, Kandidaten zu gewinnen, unterstützt.

Text: Bischöfliches Generalvikariat/Arbeitshilfe Weil wir gemeinsam Kirche sind

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Für die kommenden Jahren werden einschneidende Veränderungen in unserem Bistum auf die Pfarrgemeinden zukommen. Kooperationen oder gar Zusammenschlüsse von Pfarrgemeinden werden alle Pfarreien erreichen.

Umso wichtiger ist es, dass wir uns bereits heute auf dieses neue Miteinander vorbereiten: Kirchturmdenken (ich schaue nur auf meine Gemeinde oder Vikarie) werden nicht hilfreich sein. Dabei spielt im pastoralen Bereich die GdG die entscheidende Rolle. Diese pastorale Einheit wird in Zukunft über die Belange der pastoralen Arbeit befinden. Ein Aufeinander zugehen und einen gemeinsamen pastoralen Weg gehen werden unumgänglich sein.

Daher werden gerade Kandidaten in den Gremien Kirchenvorstand und GdG-Rat erforderlich sein, die eine perspektivische Kooperation angehen und sich um die Belange der Kirche von Morgen einbringen.

Wer sich für die Zukunft der Kirche einbringen möchte, der wird dazu beitragen, dass auch morgen pastorale Aktivitäten unseren Glauben bestärken.            

Pfr. G. Puts

Datum

06. - 07.11.2021

Uhrzeit

Ganzer Tag

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