Verlegung der Schützenfeste

Liebe Schwestern und Brüder unserer Pfarrgemeinde,
in den letzten Wochen haben wir aufgrund der aktuellen Situation viele Gespräche in alle möglichen Richtungen geführt. Wir hatten noch die leise Hoffnung, unser Schützenfest, das vom 05 bis 09. Juni 2020  geplant war, auf die Biether Kirmes (Maria-Himmelfahrt/15.08.) verschieben zu können. 

Nach den letzten Anordnungen wegen der Corona-Krise hat sich auch diese Überlegung „in Luft aufgelöst“.

Schweren Herzens mussten wir, nach eingehenden Beratungen mit Vorstand, König und Ministern den diesjährigen Termin streichen und uns auf eine Verschiebung einigen. Mit unseren Freunden der St.-Lambertus-Bruderschaft Breyell Dorf-/Metgesheide konnten wir uns verständigen, unsere Feste um jeweils ein Jahr zu verschieben.

Für dieses Entgegenkommen sagen wir auch an dieser Stelle herzlichen Dank!

Wir planen demnach zum Dreifaltigkeitssonntag 2021, dem eigentlichen „Lambertus-Termin“  

– vom 28.05.2021 bis 01.06.2021 –

unser Schützenfest in Breyell-Natt durchzuführen.

Gemeinsam mit allen Freunden der Schützen und der ganzen Pfarrgemeinde hoffen wir, dass sich irgendwann im Laufe des Jahres 2020 die allgemeine Gesundheitslage wieder entspannen wird und wir uns wieder auf zukünftige gemeinsame Aktivitäten und Schützenfeste freuen dürfen.

Bleiben Sie alle gesund!
Schöne Grüße aus Breyell

Ihre
St. Maria-Himmelfahrt-Bruderschaft Breyell-Natt 1626 e.V.

Wilfried Schmitz
(1. Brudermeister)

Die St. Peter und Paul Schützenbruderschaft 1820 Leutherheide e. V. wird in diesem Jahr vom 10. – 13. Juli 2020 nicht ihr geplantes Jubiläumsschützenfest feiern.

Die Umstände rund um die Corona-Pandemie, die hier nicht näher erläutert werden, machen es uns unmöglich, in diesem Jahr ein Schützenfest zu feiern, so wie wir es uns wünschen. Wir reihen uns mit dieser Entscheidung in die Entscheidungen unserer befreundeten Bruderschaften und dem größten Teil der Bruderschaften im ganzen Bundesverband ein.

Es handelt sich allerdings nicht um eine Absage unseres Jubiläumsschützenfestes, sondern um eine Verlegung.

Die St. Peter und Paul Schützenbruderschaft 1820 Leutherheide e. V. wird ihr Jubiläumsschützenfest nunmehr vom

                             02. Juli 2021 bis 05. Juli 2021

feiern.

Haltet Sie sich diesen Termin bitte frei. Ich glaube, wir werden alle begierig sein, nach einem im Schützenwesen fast veranstaltungsfreien Jahr 2020 und fünf Jahren ohne Schützenfest in Leutherheide 2021 wieder zu feiern.

Das Königshaus Leutherheide steht auch für eine verlängerte Zeit gerne zur Verfügung und freut sich riesig auf 2021.

Mit Grüßen aus Leutherheide

Klaus Gisbertz
1. Brudermeister und Schützenkönig

Liebe Freunde des Schützen-Brauchtums,
auch wenn es vermutlich den meisten schon klar war, müssen auch wir unser Schützenfest in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie absagen und somit dem Aufruf der Bundes­regierung folgen.

Vor allem unser Königshaus hat schon auf dieses Wochenende hin gefiebert und ist voller Euphorie und mit vielen Plänen in das Jahr 2020 gestartet. Der Schutz der Gesundheit hat aber natürlich oberste Priorität und somit haben wir gemeinsam entschieden, diese Veranstaltung abzusagen. Wir wissen natürlich, dass es die meisten Schützenfest-Anhänger sehr ins Herz trifft, aber wie wir alle wissen, ist aufgeschoben nicht aufgehoben.

Daher hier direkt schon einmal der neue Termin zum Vormerken:

30.07. – 03.08.2021

Bis dahin wünschen wir Euch allen nur das Beste und bleibt vor allem gesund, damit wir gemeinsam 2021 ein außergewöhnliches Schützenfest erleben dürfen.

Mit besten Grüßen

St. Anna-u. Hubertus-Bruderschaft Schaag 1804 e.V.
sowie unser Königshaus König Tim van Overbrüggen
sowie seine Minister Fabian Bellen und Dominik Schmitz

„Solidarität und Rücksichtnahme“ sind das Gebot der Stunde

Liebe Mitchristen aus den Pfarren unserer Weggemeinschaft,
als erstmals im Laufe des Januars Nachrichten aus dem fernen China verbreitet wurden, dass dort eine Häufung von Fällen einer neuartigen Viruserkrankung diagnostiziert wurden, konnte niemand auch nur ansatzweise erahnen, welche Entwicklung und Aus­wirkung auf das weltweite Geschehen schon in naher Zukunft damit verbunden sein wird.

Die auch auf unserem Kontinent zunehmende Infektionswelle mit dem neuarti­gen Coronavirus (SARS-CoV-2) führte eine bei­spielslose Situation in Deutsch­land und Europa, aber mittlerweile auch im Rest der Welt herbei und hat unseren Alltag – z. B. durch die Schließung von öffent­lichen Einrichtungen wie Seniorenheimen, Kindertagesstätten, Schulen und Universitäten, wo sich auch in der Zwischen­zeit nur langsam Lockerungen abzeichnen, oder den weitestgehenden Verzicht auf jegliches kirchliches, kulturelles und gesellschaft­liches Leben – sehr konkret und für alle spürbar beeinflusst.

Wir als Bruderschaft haben in unserer fast 400-jährigen Geschichte viele Höhen und Tiefen miteinander erlebt. Der Einsatz für unseren Leitsatz „Für Glaube, Sitte und Heimat“ hat dabei stets über die Generationen hinweg – Jung und Alt – miteinander verbunden. Eine unserer Stärken ist die Solidarität der Mitglieder untereinander und gegenüber der Gesellschaft. Unter Berück­sichtigung der aktuellen Entwicklungen schlägt bereits seit einigen Wochen ganz besonders die Stunde der Solidarität und Rücksichtnahme sowie der Wahrnehmung unserer gesellschaftlichen Verantwortung füreinander.

So schien nach den Erkenntnissen der Experten das Coronavirus vor allem für unsere älteren Mitmenschen sowie für diejenigen mit (Vor)Erkrankungen besonders gefährlich zu sein. Zum Schutze dieser Risiko­gruppen mussten bzw. müssen auch weiterhin alle Anstrengungen unter­nommen werden, die Erkrankung von Personen zu verzögern oder im besten Falle zu vermeiden. Jeder einzelne musste und muss auch weiterhin hierzu seinen Beitrag durch die Einhaltung von Abstandsregeln und Hygiene­vorschriften leisten – auch wir als Schützenschwestern, Schützenbrüder oder Mitglieder der Schützenjugend.

Der französische Philosoph und Historiker Michel Foucault hat einmal gesagt, „der Kampf gegen die Ansteckung ist so etwas wie die Urszene der modernen Disziplinierung“.

In diesem Sinne haben wir unsere Mitglieder ermutigt, diszipliniert und besonnen zu sein und die gesellschaftliche Verantwortung durch die Befolgung der Weisungen von Behörden wahrzunehmen und in dieser für uns schwierigen und vor allem ungewohnten Zeit, einmal im engsten Kreise der Angehörigen inne zu halten.

Auch für unsere Bruderschaft hatten und haben die Entwicklungen der letzten Wochen und Tage rund um die weltweite Corona-Pandemie ganz konkrete Auswirkungen. So musste erstmals seit Jahrzehnten die obligatorisch am Palm­sonntag stattfindende Jahreshauptversammlung mit dem vorangehenden Früh­stück und der Besuch der Heiligen Messe am Vorabend ausfallen und auf unbestimmte Zeit verschoben werden.

In der Zwischenzeit zeichnete sich dann auch, nicht erst durch einschlägige Weisungen und Erlasse von Bundes- und Landesbehörden, sondern auch durch die Berücksichtigung der Expertenmeinungen ab, dass für uns als Bruderschaft an ein „normales“ Schützenjahr 2020 nicht zu mehr zu denken sei.

Wenn auch die Begrifflichkeit der Großveranstaltungen, die vorerst bis zum 31. August 2020 untersagt sind, bis zum heutigen Tage nicht durch die zuständigen Behörden definiert wurde, kann davon ausgegangen werden, dass im Jahre 2020 kein Schützenfest gefeiert werden kann.

Hier haben sich die Schützenbruderschaften und Vereine unseres Umfeldes bereits eindeutig zu Ihrer Verantwortung und gesellschaftlichen Fürsorgepflicht bekannt. So sind mittlerweile alle Schützen­feste und großen Fest­veranstaltungen der mit uns befreundeten und verbundenen Bruderschaften im Bezirksverband Nettetal-Grefrath e. V. „schweren Herzens“ abgesagt worden.

 Gerade in diesem Jahr hätte unsere Bruderschaft vor einem ereignisreichen Schützenjahr gestanden. So lagen Einladungen zu den Schützenfesten unserer Freunde aus Breyell-Natt, Leutherheide und Schaag vor. Des Weiteren plante die St. Lambertus- und Junggesellen-Bruderschaft aus Kaldenkirchen ihr Schützenfest und die St. Hubertus Bruderschaft 1870 Hinsbeck-Glabbach – wie auch Leutherheide – ihr Jubiläums-Schützenfest. Auch das herausragende Ereignis des Bundesköniginnentages, eine Veran­staltung mit mehreren Tausend Teilnehmern, der in diesem Jahr von der St. Antonius Schützen­bruderschaft 1628 Grefrath e. V. ausgerichtet werden sollte, fiel der Corona-Pandemie zum Opfer.

Momentan sehen die Planungen der mit uns befreundeten Bruderschaften vor, dass die Schützenfeste im Jahr 2021 nachgeholt werden.

Unter Einhaltung des derzeit geltenden physischen Kontaktverbotes haben wir uns innerhalb der letzten Wochen mehrmals innerhalb des Vorstandes in einer Videokonferenz über die Auswirkungen für den Breyeller Schützenfest­rhythmus abgestimmt – hätten doch unsere Freunde von der St. Maria-Himmel­fahrt Bruderschaft Breyell-Natt 1626 e. V. in diesem Jahr am Dreifaltigkeitsfest ihr Schützenfest feiern wollen, während unser Schützenfest turnusgemäß im nächsten Jahr angestanden hätte.

Nach intensiven Beratungen sind wir einstimmig zum Entschluss gekommen, unser Schützenfest um ein Jahr, in das Jahr 2022 zu verlegen. Neben der Soli­darität zu unseren Natter Bruderschaftsfreunden waren unsere Beweg­gründe zudem davon geleitet, dass unser junges royales Trio mit König Sebastian Prüter und seinen Ministern Renè Gerhards und Andreas Langen nebst deren Damen in diesem Jahr voraussichtlich auf sämtliche repräsentative Verpflich­tungen und somit auf das dritte und abschließende Jahr ihrer Regent­schaft verzichten müssen.

In einem Gespräch mit den Dreien wurde uns die Bereitschaft signalisiert, die Königs- und Ministerwürde und somit ihre Amtszeit vor diesem Hintergrund um ein Jahr verlängern zu wollen. Des Weiteren kann nicht gesichert davon ausgegangen werden, dass wir im Herbst, zu unserem Patrozinium verant­wortungsvoll einen Vogelschuss ausrichten könnten bzw. ob wir es überhaupt schaffen würden, im Vorfeld die erforderliche Legitimation durch die Einbe­rufung einer Mitgliederversammlung mit Abstimmung und Vogelwischen zu erhalten. Auch aus diesen Gründen ist uns eine Entscheidung zwar nicht leicht­gefallen; diese war aber letztendlich unvermeidlich und angemessen und vor allem solidarisch – zu unseren Mitmenschen und zu unseren Freunden aus Natt.

Somit planen wir unseren Vogelschuss am Samstag, den 18. September 2021, dem Gedenktag unseres Pfarrpatrons des Heiligen Lambertus, in der bewährten Form auf dem Parkplatz des Breyeller Jugendheims „OASE“.

Das Schützenfest soll dann im darauffolgenden Jahr in der Zeit vom 10. bis zum 14. Juni 2022, wie üblich am Wochenende des Hochfestes der Heiligsten Dreifaltigkeit, stattfinden.

Als Christen leben wir aus der Zuversicht, dass Gott uns ein bewährter Helfer in allen Nöten ist (vgl. Psalm 46,2). Mögen wir mit dieser Zuversicht und Gottes Hilfe durch diese schwierige Zeit kommen.

Bleiben Sie alle gesund!

Ihre

St. Lambertus Bruderschaft Breyell-Dorf /-Metgesheide e. V.

i. A. Christoph Portz – 1. Geschäftsführer

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