Kolpingsfamilie Schaag Reisebericht Markgräflerland

Nachmittagsausflug nach Arcen der KFD am 25.09. – geändert !
25. August 2019
Kolpingsfamilie Schaag Reisebericht Markgräflerland

Erlebnisreiche Tage im und um das Markgräflerland

Reisebericht der Kolpingsfamilie Schaag

Ziel der diesjährigen Fahrt der Kolpingsfamilie Schaag war Schallstadt in der Nähe von Freiburg.

In der Frühe des Sonntags startete die Reisegruppe mit 56 Teilnehmern ab Turnhalle Schaag und Dülkener Straße in Breyell. Zunächst führte die Fahrt in die rheinland-pfälzische Stadt Speyer um bei einem Stadtrundgang eine der ältesten Städte Deutschland näher zu erkunden. Hier wurden durch die beiden Gästeführer interessante geschichtliche und aktuelle Informationen vermittelt. Natürlich durfte auch ein Besuch am und im Kaiser- und Mariendom, der größten erhaltenen romanischen Kirche der Welt, nicht fehlen. Sehr beeindruckt waren die Teilnehmer von der mächtigen Domkirche, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt.

Nach einer guten Mahlzeit in einem nahe gelegenen Wirtshaus ging die Fahrt mit dem Bus der Firma Pelmter, Nettetal, weiter zum Hotel „Zum Ochsen“ in Schallstadt. Hier erwartete man die Reiseteilnehmer  und begrüßte sie mit einem Glas Sekt. Nachdem man die Zimmer bezogen hatte wurden die Teilnehmer beim  Abendessen verwöhnt.

Als sich die Reiseteilnehmer am Montag am Frühstücksbuffet gestärkt hatten stand eine Tagesfahrt in den Süd-Schwarzwald auf dem Programm. Zunächst führte die Fahrt zum „Hausberg von Freiburg – dem Schauinsland“. Mit der Gondel wurde die 3.600 Meter lange Fahrtstrecke  auf eine Höhe von 1.284 Meter gemeistert. Der Blick aus der Gondel reichte in die Rheinebene, den Kaiserstuhl bis in die Vogesen. Nach einem kurzen Aufenthalt, bei herrlicher Sicht bis in den Schwarzwald, ging die Fahrt mit dem Bus weiter. Norbert Lies, der den Bus gut und sicher steuerte fuhr mit den Teilnehmern nach Todtnau und St. Blasien. Unterwegs wurden die Reisenden von der Gästeführerin Renate immer wieder auf Besonderheiten hingewiesen und bekamen Erklärungen zur historischen und geschichtlichen Entwicklung. In St. Blasien wurde der Dom mit der mächtigen Kuppel besichtigt, der bei den Besuchern einen nachhaltigen Eindruck hinterließ. Weiter führte die Fahrt vorbei am Schluchsee und weiter zum Titisee. Hier wurde eine Kaffeepause eingelegt, bei der natürlich ein Stück „Schwarzwälder Kirschtorte“ nicht fehlen durfte. Anschließend führte die Fahrt weiter durch das „Höllental“ wieder zum Hotel, wo am Abend ein vielfältiges Grillbuffet bereit stand.

Am Dienstag führte die Fahrt in den Elsass. Mit dabei war wieder die Gästeführerin Renate, die an allen Tagen mit Rat und Tat zur Verfügung stand und sehr viel Geschichtliches und „über Land und Leute“ zu berichten wusste. So war es auch in der wohl bezauberndsten Kleinstadt Europas, Colmar. Beeindruckend waren die vielen, mit Blumen geschmückten Kanäle und die Fachwerkhäuser. Einige Teilnehmer erkundeten diese, weitestgehend in den Weltkriegen verschont gebliebene Stadt, bei strahlendem Sonnenschein zu Fuß, andere fuhren mit einem Bähnchen durch die Kopfsteingepflasterten Gassen. Weiter führte die Tagesfahrt  nach Riquewihr, im Herzen der Elsässer Weingegend. Die Hauptstraße mit  den vielen z.T. mit Rebstöcken und Blumen geschmückten Fachwerkhäusern und dem imposanten Stadttor begeisterte die Reiseteilnehmer. Viele verkosteten in einer kleinen Gartenschänke ein Glas Wein oder Elsässer Spezialitäten. Weiter führte die Tagesfahrt nach Kaysersberg, mit der historischen Altstadt, bevor es wieder zurück zum Hotel ging. Hier wurde am Abend ein wohlschmeckendes  Menü serviert. Danach zeigte ein redegewandter Bäcker den Teilnehmern wie  gute „Schwarzwälder Kirsch-Kuchen“ hergestellt werden, die später von allen verkostet wurden. Dazu nutzte er die Unterstützung von einigen Teilnehmern.

Das Markgräflerland, die nähere Umgebung, wurde am Mittwoch besucht. Zunächst führte die Fahrt in den schönen Kurort Badenweiler. Nach einem Bummel durch den botanischen Kur- und Schlosspark führte die Halbtagesfahrt weiter in das kleine Städtchen Staufen. Der mittelalterliche Altstadtkern um den Marktplatz und das historische Rathaus wurden bei einem Spaziergang erkundet bevor die Fahrt wieder zum Hotel führte. Nach einer kleinen Mittagspause brachte Busfahrer Norbert Lies die Teilnehmer auf den mit Reben bepflanzten Batzenberg. Hier hatte ein Winzer für  das Hotel alles für eine Weinprobe hergerichtet. Bei strahlendem Sonnenschein und im Schatten einiger Bäume konnten die Teilnehmer in geselliger Runde vier Weine bei Brot und Wurst verkosten. Dabei erhielten sie durch den Winzer interessante Informationen zur Weingeschichte, zur Lage und Herstellung der Weine. Zurück im Hotel wurde wieder ein schmackhaftes  Abendessen serviert.

Die Tagesfahrt am Donnerstag führte wieder in den Elsass zu einer der schönsten Städte der Welt, Straßburg, mit den zahlreichen EU-Institutionen wie z.B.  Europaparlament und Europarat. Zunächst führte der Weg zum berühmten Straßburger Münster mit den Glasmalereien, der Fensterrose, sowie der prachtvollen Silbermannorgel und der Astronomischen Uhr, die leider eingerüstet war. Auf dem Münsterplatz mit den zahlreichen malerischen Fachwerkhäusern fiel insbesondere das reich verzierte Kammerzellhaus auf. Anschließend erkundete man  Straßburg  bei einer Bootsfahrt auf der Ill.  Über Kopfhörer wurden viele interessante und sachdienliche Hinweise vermittelt. Mit vielen Eindrücken bestieg man wieder den Bus und besuchte den Odilienberg mit dem Kloster, in der die Schutzpatronin des Elsass, die Heilige Odilia verehrt wird. Sehr beeindruckt waren die Teilnehmer von der mächtigen Klosteranlage mit den reich verzierten Kapellen. Bevor die Fahrt weiter durch das Gebiet des Kaiserstuhls  ging, stärkte sich die Gruppe bei französischem Gebäck und Kaffee. Beeindruckt von der Landschaft und der kleinen Weinorte des Kaiserstuhls kehrten die Teilnehmer wieder zum Hotel zurück. Hier hatte der Koch für den Abend ein pikantes Kalt-Warm-Buffet vorbereitet von dem geschlemmt werden konnte. Anschließend spielte ein Musiker und Alleinunterhalter zum Tanz auf.

Am Freitag stand eine Tagesfahrt durch den mittleren Schwarzwald auf dem Programm. Der Bus durchfuhr die Orte Elzach und Gutach bevor man nach St. Peter im Schwarzwald kam. Hier konnte leider die schöne Barockkirche nicht besichtigt werden. So fuhr man kurzerhand weiter zur Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Märgen mit dem schönen Marien-Gnadenbild. Ein weiterer Besichtigungspunkt war die größte Kuckucksuhr der Welt in Schonach. Viel Interessantes wusste die Gästeführerin Renate auch über die weiteren Orte im Schwarzwald, Schönwald, Furtwangen und St. Georgen sowie Triberg, mit den bekannten Wasserfällen, zu berichten, bevor sie sich von der Reisegruppe verabschiedete. Zurück durch das bekannte Glottertal kamen die Teilnehmer wieder zum Hotel. Hier wartete ein köstliches 5-Gang Menue auf die Reisegruppe.

Der Samstag war der Busfreie Tag. So fuhren die Teilnehmer, gut gestärkt am Frühstücksbuffet, mit der Bahn nach Freiburg. Dort  wurden sie vom Gästeführer Rainer erwartet, der bei einem Stadtrundgang viel interessantes über die Schwarzwaldhauptstadt mit der historischen Altstadt zu berichten wusste. Natürlich fehlte auch ein Besuch des Wahrzeichens der Stadt, dem Freiburger Münster mit seinem 116 Meter hohen Westturm nicht. Der schöne Wochenmarkt mit herrlichen Blumenständen sowie weitere Sehenswürdigkeiten wurden dann in kleinen Gruppen erkundet bevor die Bahnfahrt zurück zum Hotel führte. Dort erfreute die Schallstadt-Wolfenweiler Volkstanzgruppe nach dem Abendessen die Reiseteilnehmer mit Lied- und Tanzdarbietungen.

Am  Sonntag war der Rückreisetag. Nach dem Frühstück bedankte sich Manfred Selder für die Reiseteilnehmer bei Maria und Paul Syben, die diese Reise wieder gut vorbereitet und organisiert hatten. Anschließend  wurden die Koffer verladen und die Teilnehmer besuchten eine Wort-Gottes-Feuer in der nahe gelegenen St. Blasius Pfarrkirche. Paul Syben, der dem Gottesdienst vorstand, knüpfte in seiner Ansprache an die Worte Jesu an: „Kommt mit und ruht ein wenig aus.“ Er sprach davon, dass viele sich keine Ruhezeiten gönnen und über Hektik und  Stress klagen. Dann regte er an, immer wieder Zeiten der Ruhe und Entspannung zu suchen und den Sonntag als arbeitsfreien Tag auch zur Ehre Gottes zu nutzen. Man möge auch die positiven Erlebnisse der Reise als schöne Erinnerung mit nach Hause zu nehmen und davon zehren. Unterstützt wurde er durch Marie-Theres Siemes, Gisela und Manfred Selder, Doris Hommes und Gaby Thönißen, die Lesungs- und Fürbittentexte vortrugen. Musikalisch wurde der Gottesdienst durch Friedhelm Hommes an der Orgel verschönert.

Anschließend wurde die Rückreise angetreten bei der Paul Syben herzliche Worte des Dankes an den Busfahrer Norbert Lies für die gute Fahrt und an Peter Thönißen für den Service an Bord, sowie an alle Teilnehmer für das harmonische Zusammensein richtete. Gegen Abend erreichten die Teilnehmer wieder ihre Heimatorte.

Paul Syben